BABYMETAL & SKYND – 2 Tage/2 Städte/2 Bands/2 Shows/2 Avenger/2 Setlists

BABYMETAL – METAL GALAXY WORLD TOUR 2020 (Europe)
support SKYND

2020.02.13
Köln / Carlswerk Victoria

2020.02.14
Berlin / Huxleys Neue Welt

Für den ersten Teil der BABYMETAL EU Tour 2020 hab ich mir dieses Jahr vorgenommen es etwas einfacher zu halten und nur die deutschen Daten wahrzunehmen. Also nun mit Hamburg erledigt auf mit der Bahn nach Köln.
Am Bahnhof Mülheim angekommen erstmal in das passend zu BM benannte Hotel Arkadia, interessanterweise ist das Arkadia nur ein etwas ausgelagertes Gebäude des eigentlichen Centro Hotels Ayun, so das Check-In und Check-Out sowie Frühstück im Hauptgebäude durchzuführen sind. Da ich die Zeiten etwas knapp bemessen hatte, ist nach dem bezug des Zimmers auch nicht mehr so viel Zeit um zur Venue zu gelangen.

Carlswerk Victoria – Köln

Auf einem Industriehof gelegen also das Carlswerk Victoria, wo sich schon zwei Schlangen aufgebaut haben. Eine Seite GA und die andere mit Chosen One und VIPs.
Zu meiner verwunderung konnte ich feststellen das ich mir letztes Jahr für diese Show ein Chosen One Ticket geordert hatte, so kam es das ich trotz der eigentlich zum Queuen schon später Stunde den vorteilhaften 26ten Platz zugewiesen bekam… was wie sich herausstellte Barriere bedeutete
^^

Ich hab jetzt nicht im iNet nachgeforscht, aber da ich direkt vor einem Koffer auf der Bühne stand mit der Aufschrift ‚SKYND Vocal Stage‘ und Father zwei kleine Finger Kontroller hervor holte die SKYND nachher in der linken Hand führte, gehe ich mal davon aus das damit die Vocoder-Box gesteuert wird, und nicht wie ich dachte exclusive von Father’s Synthboard… aber wie gesagt ich kann hier komplett falsch liegen.

In Hamburg waren Pepper und ich ja etwas zu spät zum SKYND Part gekommen, dieses also mein erster komplett Stint. Nun aus nächster Nähe und direkt vor einer der Boxen kann ich nur sagen Hammer. Die knallharten Industrial Beats zusammen mit SKYNDs eindringlichen Gesang ergeben in Kombination mit der theatralischen Darbietung und den genialen Lighteffekten eine wunderbare Stimmung… auch wenn man etwas achtsamer sein sollte wo die Stroboskope Bars hin zeigen wenn man in der ersten Reihe steht ^^

Headbanger MIC-Stick

Auch wenn sich die Mitreisenden Fans immer mehr mit SKYND anzufreunden scheinen, sind die ‚Newcomer‘ immer etwas irritiert, da es doch eine ganz schöne Departure vom fluffigen BABYMETAL Feeling ist.
Kleines Highlight während der Umbaupause war das ich einen wunderbaren Blick auf den ‚Hedbangya!!!‘ Mikrofon-Stab werfen konnte.

Gleich vorab, es wird die gleiche Setlist wie in Hamburg werden. Was nicht wie in Hamburg war ist das am Anfang von ‚Da Da Dance‘ SU-Metals Mikrofon nicht hochgefahren wurde, was wohl einige der tödlichsten Blicke in Richtung des Tontechnikers zur folge hatte die man so je von SU-Metal zu Gesicht bekommen hat und der mittlerweile anscheinend obligatorisch geworfene Becher zum Glück schon in der Safety-Zone sein Momentum verlor und zum liegen kam.

Die Show selber war Tip-Top, das Publikum voll dabei und so dicht an der Bühne konnte man alle kleinen Gimmicks die die Drei so treiben in seiner glorreichen deutlichkeit miterleben.
Allerdings hatte ich das Gefühl das Riho nicht gerade begeistert von meiner etwas unbeeindruckender Fan-Leistung war
😅


Huxleys Neue Welt – Berlin

2ter Tag, 2te Stadt… nach einer von Pepper wahrscheinlich mit einem Augenrollen zu würdigen Einkehr im Spandauer Burger King zu Diensten der Nahrungsaufnahme nach der recht schnellen Fahrt im ICE von Köln nach Berlin, ging es mit der U7 weiter zum Hermannplatz. Nicht weit entfernt befindet sich die Venue des heutigen Abends ‚Huxleys Neue Welt‘
Nicht ganz so gut organisiert, beginnen gute 2 1/2 Stunden warten in einer quer gemischten GA/VIP Schlange. Aufgeheitert von ganzen 3 Unfällen auf der neben uns befindlichen Straße und einem interessanten Gespräch eines mit mir anstehenden Fans über China und den wirren deutscher Stadtplanung.

Diesmal in der 3ten Reihe stehend, ich hatte meinen Platz in der 2ten Reihe für zwei gut einen Kopf kleinere weibliche Fans freigegeben, begann der Stint von SKYND… (ich bin alt genug für Dad-Jokes 🙄)
Oh boy, diesmal hatte der Sound noch ne Schippe oben drauf bekommen im Vergleich zu Köln.
Die Drums waren knallhart und SKYND schien nun etwas von der 100% Unnahbarkeit abgelegt zu haben und, wenn auch minimal, mit dem Publikum zu interagieren. Etwas was das Publikum dankbar entgegennahm und mit erheblich erhöhten Begeisterung zum Vortag beantwortete. Diese Berliner Show hätte ich gerne als DVD
😍

BABYMETAL

Aber nicht nur SKYND wirkte anders, BABYMETAL war die größte Überraschung. Nicht nur das anstatt Rhio diesen Abend Momoko den Avenger gab, der Sound war geradezu Brutal …immer in BM Verhältnis gesprochen ^^
Brettharte Drums, Gitarren Spiel der hörbar von den normalen Tabs abwich und eine SU-Metal die sichtbar mehr Attitüde zur schau stellte als bisher von ihr zu sehen war. Man könnte meinen das SKYND und SU-Metal gemeinsam Tips ausgetauscht hätten…

‚BxMxC‘, sowieso schon einer der Aggressivsten BABYMETAL Songs, war diesem Abend komplett auf Eleven. Das Publikum verfiel im laufe der Show teilweise in total chaotische Zustände, inklusive des mittlerweile typischen Bechers der diesmal auch die Bühne erreichte 🤬 …soweit das bei ‚Oh Majinai‘ tatsächlich der Boden geschaukelt hat.
Diese angeheizte Stimmung sprang wohl auch auf SU-Metal über, die teilweise ihr normales breites Lächeln vergaß und während ‚Pa Pa Ya‘ in den ‚BxMxC‘-Mode verfiel. Der einzige ’normal‘ rüberkommende BABYMETAL Song des Abends war daher für mich die Set-Änderung von ‚Starlight‘ auf ‚ Shanti Shanti Shanti’… denn selbst ‚Da Da Dance‘ kam diesen Abend ne Ecke härter daher.

Etwas verwunderlich das Koba ausgerechnet für diese Show Momoko auf die Bühne gestellt hat, so als ob er ein Gegengewicht zur geplanten härteren Gangart herstellen wollte… die Umbau BGM die diesmal fast nur aus Trash, Speed und Death Metal bestand hätte einem im Vorfeld zu denken geben sollen ^^

Von beiden Bands eine Geniale Show!!!


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