MUCC – From The Underground

From The Underground
27.11.2020

Nachdem wir inzwischen Streamings aus diversen Räumlichkeiten hatten, gibt es diesmal tatsächlich einen kleinen Club. Numabukuro Section9, Tokyo, Japan. Dennoch ist es No Audience.

Gerade eine Woche zuvor, konnten wir Mucc aus dem Studio hören und so ist das erste was auffällt, dass der Sound diesmal deutlich anders ist. Diesmal gibt es keine ausgewogene Soundqualität. Dafür umso mehr Live-House-Feeling.

Die Bühne ist sehr klein. Die einzigen Zuschauer im Raum sind die Kameraleute. Trotzdem sprühen die Jungs vor Energie und Freude. Selten habe ich Miya so viel lachen sehen während eines Lives. Und obwohl diese winzige Bühne dafür sorgt, dass sich die Bandmitglieder bei Platzwechseln gelegentlich behindern, ist die Dynamik auf der Bühne ein entspanntes Miteinander.

Justice (2)

Wieder begeben wir uns Musikalisch auf eine Reise quer durch 23 Jahre Musik von Mucc. Nachdem mit dem aktuellen „Justice“ eröffnet wurde, geht es im späteren Verlauf mit Songs wie „Mushi“, „Nukegara“ und „Gerbera“ schnell in wahrlich alte Gefilde. Teilweise handelt es sich um Songs (wie „Mushi“) welche auf B-Seiten von Singles veröffentlicht wurden. Während „Akanezora“ kann man hinter Tatsuro den Drummer Satochi sehen, wie er ohne Mikrofon den Text mitsingt. Auf einem live live, würde man Satochi kaum sehen, hinter seinen Drums und solche Kleinigkeiten nicht bemerken.

Auch an diesem Tag gibt es natürlich wieder einen Gast. Und nein, völlig überraschend, ist es nicht Tooru Yoshida. Diesmal handelt es sich um das Geburtstagskind Hiro, dem Sänger von Nocturnal Bloodlust. Dieser erscheint zu „Memai“ auf der Bühne. Hiro übernimmt den Part von lynch-Sänger Hazuki in „Memai“. Sein Mikrofon hat er an eine Hantel geklebt und präsentiert uns seine gut trainierten Armmuskeln. Als Tatsuro das Mikrofon mit Hiro tauscht, benötigt er beide Hände um das Mikrofon mit der Hantel beim Singen zu halten. Hiro zeigt ihm noch, was er mit einer Hantel zu tun hätte, doch so ganz scheint dies nicht Tatsuros Ding zu sein.

Memai (2)

Dann geht es weiter mit „Utagoe“, „Mae e“ und Countdown“. Drei Songs für live. Man möchte vor der kleinen Bühne stehen und hüpfen und springen. Noch mehr, wenn Tatsuro dazu auffordert mitzusingen. Das Partyfeeling fehlt im eigenen Wohnzimmer einfach. Trotz allem wird auch an diesem Tag bei „Ranchuu“ dazu aufgefordert sich hinzusetzen. Tatsuro zählt wie immer an und
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jump
Ob meine Nachbarn unter mir sich fragen was ich da treibe?

Yukke-Miya2 (2)

Die Encore ist auch heute wieder „Myoujou“.
„…bokura no mirai o terasu“

Streaming über Zaiko.

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